18/10/2018

Gewaltopfer der Kirche: Das Übel von Verbrechen und Vertuschung

Es geschah zigtausendfach und überall. Und es gab bis heute keine Wiedergutmachung. Viele Untersuchungen haben nachwiesen: Die Vatikankirche hat gezielt ein System von Vertuschung aufgebaut, damit die sexuellen Schwerverbrechen ihrer Priester an Kindern entweder ganz unter dem Teppich gekehrt werden oder so lange geheim bleiben, bis eine juristische Verjährung eintritt.
Ein Aspekt dieses Systems ist die Versetzung, zum Beispiel von Europa nach Afrika, wo die Straftäter sich dann neue Kinderopfer suchten. Da die Priester gleichzeitig als “Männer Gottes” auftraten, kamen die Vergewaltigungen vielfach einem Seelenmord an den Kindern gleich, die auch jegliches Vertrauen in einen liebenden Gott verloren und oftmals Selbstmord begingen. Die Institution Kirche hat ihren Amtsträgern jedoch Jahrzehnte lang signalisiert, dass sie für ihre Verbrechen nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
Auch der heutige Papst Franziskus hat eine dunkle Vergangenheit. Ein Anspekt daraus wird in der TV-Dokumentation “Das Schweigen der Hirten” berichtet. So bestreitet der Papst, dass es pädophile Straftäter in seiner früheren Diözese in Buenos Aires in Argentinien gegeben habe. Doch es meldeten sich damals bei ihm viele Opfer, die dem damaligen Erzbischof Bergoglio und heutigem Papst ihr Leid klagten und die bis heute nie eine Antwort bekamen.
In konzentrierter Form tragen kritische Zeitgenossen vor, was im Jahr 2018 vor allem durch den Bericht einer neutralen Untersuchungskomission in Pennsylvania in den USA über die Verbrechen der katholischen Priester in ihrer Region neu öffentlich wurde. Alles das sind keine Einzelfälle, sondern von vorne bis hinten ein System, das jetzt entlarvt wird.

Gewaltopfer der Kirche: Das Übel von Verbrechen und Vertuschung – 29:30 Minuten

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