10/09/2015

“Heilige” und Reliquien, Teil 2 – Folge 14

Reliquien sind Körperreste verstorbener Kirchen-“Heiliger” oder Gegenstände, die ihnen früher gehörten oder von ihnen berührt wurden. Der Reliquien-Experte Prof. Dr. Horst Herrmann schreibt: “Von 19 überprüften Heiligen existierten in Kirchen und Kapellen 121 Köpfe, 136 Leiber und eine Fülle anderer Glieder. Der hl. Erzmärtyrer Stephanus besaß einmal 13 Arme, der Apostel Philippus ein Dutzend, der heilige Vinzenz zehn, der Apostel Andreas 17”. Ältere Reliquien sind durchweg gefälscht, und so mancher Zeitgenosse fragt: Wenn das falsch ist, was ist noch alles falsch? Stimmt überhaupt irgendetwas an dieser Religion? Stephanus und die Apostel werden durch die angeblich von ihnen stammenden Reliquien genauso verhöhnt wie Christus selbst, aus dessen irdischem Leben als Jesus von Nazareth die Kirche ebenfalls unzählige Reliquien zu besitzen glaubt. Laut dem Religionswissenschaftler Prof. Dr. Hubertus Mynarek handelt es sich um eine “Mumienreligion” mit Nähe zum Voodoo-Kult, also Voodoo auf katholisch. Denn den Reliquien werden ähnliche Wunderwirkungen zugeschrieben wie entsprechenden Fetischen im Voodoo-Zauber. Mit Jesus, dem Christus, dem Freien Geist, hat der Katholizismus nichts zu tun. Jesus lehrte Seine Jünger auch nicht, Vorsorge für ihre späteren Leichen zu treffen, deren vermeintliche Einzelteile für die Kirche heute zu den angeblich wertvollsten Reliquien überhaupt zählen. Er sprach: “Lass die Toten ihre Toten begraben, du aber folge Mir nach.”

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