08/11/2019

Martin Luthers Geburtstag und die Reichspogromnacht

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Der November ist in Deutschland ein Monat mit vielen Gedenktagen. So fiel vor 30 Jahren, am 9.11.1989, die Mauer zwischen Ost und West und vor 81 Jahren, von der Nacht vom 9.11. auf den 10.11.1938 – dem Geburtstag Martin Luthers – wurden in ganz Deutschland die jüdischen Synagogen niedergebrannt; ein Ereignis, das derzeit in den großen Medien, die sich derzeit vor allem mit dem Mauerfall beschäftigen, deutlich in den Hintergrund getreten ist, obwohl erst einige Tage zuvor, im Oktober 2019, ein Attentäter versucht hatte, die Synagoge von Halle an der Saale zu stürmen, um dort ein Blutbad anzurichten. Von vielen totgeschwiegen wird, dass der Attentäter in der Lutherstadt Eisleben zur Welt kam, aufs Martin-Luther-Gymnasium und die Martin-Luther-Universität in Halle ging und in seinem Lebensumfeld auf Schritt und Tritt von Luther-Gedenkorten umgeben war. Eine Ausnahme vom Schweigen oder Nicht-zur-Kenntnis-Nehmen war am 22.10. immerhin spiegel.online.

Noch mehr verschwiegen wird in den meisten Medien, dass Martin Luther das Niederbrennen der Synagogen ausdrücklich gefordert hatte und dass der Landesbischof der Lutherkirche Martin Sasse 1938 in seiner Begeisterung über die brennenden Synagogen selbst die Verbindung zu Luthers Geburtstag am 10.11. hergestellt hat – so als ob man dem Reformator damit nun ein verspätetes Geburtstagsgeschenk bereitet hatte. Später nannte man dieses Schwerverbrechen Reichspogromnacht oder Reichskritallnacht. Alles das ist nachweisbar und wird in dieser kurzen Sendung (12:00 Minuten) ausführlicher dargelegt.
Was darüber hinaus Fakt ist, aber noch kaum bekannt: In den Tagen und Wochen nach der Reichspogromnacht 1938 haben die Nationalsozialisten auch weitere Forderungen des Reformators und Gründervaters der Lutherkirche in die Tat umgesetzt – also ob sie seinen Verfolgungsaufruf Punkt für Punkt abarbeiten wollten.
Die Luther-Verehrung hat dies alles bisher aber nicht beeinträchtigt, so dass man sich nicht wundern darf, wenn auch die politischen Forderungen Luthers auf furchtbare Weise weiterwirken.

Die salonfähige Lüge? (… dass die Lutherkirche christliche sei) – Der Reformator Martin Luther forderte das Niederbrennen der jüdischen Synagogen. An einem seiner Geburtstage wurde es in die Tat umgesetzt – 12:00 Minuten

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