12/09/2015

Teuflische Kriege im Namen Gottes, Teil 2 – Folge 17

Von den evangelischen Kanzeln in Deutschland dankte man 1939 für die “reiche Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern”, nachdem die deutsche Wehrmacht Polen überrollt hatte. Und in Kroatien verübten die Katholiken unter maßgeblicher Beteiligung der Franziskaner einen Völkermord an geschätzt bis zu 750.000 Serben. Jesus lehrte jedoch die Feindesliebe und forderte Seine Nachfolger sogar auf, denen Gutes zu tun, die einen hassen. Die Kirche aber war und ist die Instanz der Rechtfertigung von Kriegen, und sie missbraucht dazu den guten Namen von Christus auf das Schlimmste. Der heilig gesprochene Kreuzzugsprediger Bernhard von Clairvaux höhnt über den Soldaten: “Wenn er tötet, nützt er Christus”. Und Martin Luther behauptet dreist: “Ich habe im Aufruhr alle Bauern erschlagen. Aber ich schiebe es auf unseren Herrgott.” Er habe Luther angeblich solches befohlen – Missbrauch, nichts als Missbrauch des Christus Gottes für die Lehre Seines Widersachers.
Jesus sprach auch: “Was ihr getan habt einem von diesen Meinen geringsten Brüdern, das habt ihr Mir getan.” Doch der Beauftragte des Papstes beim Kreuzzug gegen die urchristlichen Katharer im 13. Jahrhundert ließ sogar Katholiken morden, da man sie äußerlich nicht von Urchristen unterscheiden konnte. Der Schlachtruf des päpstlichen Gesandten lautete: “Tötet sie alle, Gott kennt die seinen.” In seinem “Schwarzbuch Kirche” schreibt Dr. Michael Hebeis: “Die Kreuzzugsidee ist nicht aus der Kirche verschwunden, sie schläft gewissermaßen, wie ein alter Vulkan, bei dem niemand sicher sein kann, dass er nicht doch eines Tages erneut ausbricht.”

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