12/02/2021

Das Geschäftsmodell Kirche – Von der Geburt bis zur Bahre, die persönlichen Versicherungsjahre

Der Modus – gestern und heute – Nr. 7: Das Geschäftsmodell – Von der Geburt bis zur Bahre, die persönlichen Versicherungsjahre

Am Anfang des Erdenlebens steht für die Vertreter des Geschäftsmodells Kirche die Kirchentaufe, welche bereits die Babys zu Kirchenmitgliedern und damit zu späteren Kirchensteuerzahlern macht. Wenn die Menschen wüssten, was dabei wirklich geschieht bzw. was den kleinen Kindern ohne deren Zustimmung alles zugesprochen wird, würden viel weniger ihren Säugling dieser Prozedur unterziehen. So gehört dazu auch ein Exorzismus bzw. exorzistische Kirchenformeln, da das Baby angeblich mit einer Erbsünde belastet sein soll. In dieser Sendung werden Sie im ersten Teil verständlich und mit Warnung über die Kirchentaufe und ihre Hintergründe informiert.

Vor allem in ländlichen Milieus greift das Geschäftsmodell Kirche in allen Bereichen – vom Kirchenchor und dem Feuerwehrfest mit einem Kirchensegen durch Pfarrer und Priester bis hin zum Ausbleiben von Aufträgen für Handwerker, die es wagten, aus der Kirche auszutreten. Die Kirche nimmt neben den Steuern, Subventionen und staatlichen “Zuschüssen” reichlich Gebühren und Spenden ein, bis hin zu einem Umschlag mit Geld anlässlich einer “Letzen Ölung” und bis hin zu beträchtlichen Vermächtnissen im Testament, wovon sich viele Kirchenmitglieder im Jenseits eine Förderung ihres Seelenheils versprechen.

Informiert wird auch über das angeblich unfehlbare katholische Dogma von den Zwei-Schwertern, wonach das “geistliche Schwert” der Priester über dem “weltlichen Schwert” der Politiker steht, die sich dem “geistlichen Schwert” unterordnen müssen. Oder darüber, was ein Papst in die Dogmensammlungen hineinschreiben ließ: Er sei in seinem Amt mit der Sonne vergleichbar, die Staaten mit dem Mond, die von der Sonne bescheint werden.

Im Jahr 2011 waren in Deutschland die zwei Schwerter in Aktion. Bundespräsident Christian Wulff hatte Papst Benedikt XVI. vorsichtig kritisiert und musste kurz darauf zurücktreten, angeblich wegen kleinerer finanzieller Unregelmäßigkeiten. Der Politiker hat gemäß kirchlicher Lehre den Willen der Kirche zu erfüllen, und viele von ihnen üben auch ein kirchliches Ehrenamt aus. Ranghohe Politiker erweisen bei Audienzen in Rom dem obersten Kirchenführer fortgesetzt die Ehre, auch Protestanten, obwohl über alle Nichtkatholiken das römisch-katholische “Anathema sit” schwebt, die katholische Verfluchungsformel der Dogmen gegenüber allen, die sich nicht der Vatikankirche unterwerfen.

Die Kirchengeschichte ist voller Berichte über Raub, Betrug, Erbschleicherei, Kriegen, Morden und Zerstörungen, und nach dem Prinzip “Nehmen ist seliger als geben” wurde von den Religions-Institutionen unermesslicher Reichtum angehäuft. Und bis heute wird die Kirche von den Staatsvertretern mit Finanzmitteln geradezu überschüttet.
Wussten Sie z. B. schon, dass die Gehälter hoher Kirchenfunktionäre direkt oder indirekt vom Staat bezahlt werden? So unverhohlen wie in Bayern wird es allerdings selten präsentiert, aber faktisch ist es fast überall ähnlich. Neben den Gehaltszahlungen für Bischöfe finanziert dieses deutsche Bundesland z. B. die Gehälter für 14 so genannte Dignitäre, für 60 Kanoniker, für 42 Domvikare, für acht Weihbischöfe, für sieben Generalvikare, für sieben bischöfliche Sekretäre. Hinzu kommt anteilig die staatliche Finanzierung für den evangelischen Landesbischof und weiteres evangelisches Kirchenpersonal – alles auf Staatskosten, also von unzähligen Menschen, die mit der Kirche weder etwas zu tun haben noch etwas zu tun haben wollen.

Diese aufklärende Sendung möchte allen gutwilligen Wahrheitssuchern helfen, sich zu orientieren. Jeder mag ja unterstützen, wen er möchte, doch der Staat sollte endlich mit der uferlosen Finanzierung der beiden Großreligionen Katholisch und Evangelisch aufhören, so wie es die deutsche Verfassung, die von den Politikern hier bisher missachtet wird, schon lange gebietet.

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